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Schule mit vorbildlicher Beruflicher Orientierung

1.700 Studiengänge und 330 Ausbildungsberufe! Wer soll da den Überblick behalten? Kein Wunder, dass bei diesem Markt der Möglichkeiten heutige Schülergenrationen bei der Berufswahl eher überfordert sind, den Überblick verlieren und sich eher an Bekanntem – aus dem eigenen Umfeld – orientieren. Das geht auch den Schüler*innen so, die sich in den gymnasialen Bildungsgängen befinden. Die bekannten akademischen Berufe oder eine Lehre scheinen die Lösung zu sein. Denn wer weiß schon, was ein Produktmanager macht, ein Abfalldesigner oder ein 3D – Handwerker. Der Jobmarkt selbst ist ständig im Fluss und verändert sich gemäß den Bedarfen der neuen Technologien, den Klimaanforderungen und den neuen gesellschaftlichen Wirklichkeiten. So befassen sich viele Schüler*innen gar nicht mit der Arbeitswelt und den eigenen Perspektiven, andere beginnen beispielsweise eine Lehre im Kaufmännischen oder studieren Lehramt, weil sie einfach nichts Anderes kennen, bzw. keine Vorstellung davon haben, wo ihre Stärken und Potentiale liegen und wie diese in die größtmögliche Übereinstimmung mit Tätigkeiten in der Arbeitswelt gebracht werden können. Die Folge sind hohe Frustrationen, Ausbildungs- und Studienabbrüche sowie die Erfahrung des Scheiterns. Das muss nicht sein und die Richard-Müller-Schule hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Schüler*innen mit ihr Berufs- und Studienorientierungskonzept so vorzubereiten, dass ihnen solche negativen Erfahrungen erspart bleiben.

Durch die Verankerung der Berufsorientierung als eigenständiges Unterrichtsfach, durch gezielte Vor- und Nachbereitung des Betriebspraktikums und durch die Netzwerkarbeit, die z. B. die Eltern genauso in die Berufsorientierung mit einbezieht wie die Vertreter der Agentur für Arbeit, die täglich im Haus sind, sowie die Zusammenarbeit mit Unternehmen, die Betriebsführungen durchführen, Bewerbungstrainings anbieten etc. lernen Schüler*innen Möglichkeiten, die ihnen zuvor noch unbekannt waren. Selbstredend ist die Studien- und Berufsorientierung auch geprägt durch die enge Zusammenarbeit mit Hochschulen, vor allem der Hochschule Fulda und der theologischen Fakultät, mit denen die Schule durch eine Kooperationsvereinbarungen verbunden ist. Ergänzt werden diese Angebote durch unsere Expert*innen im Unterstützungssystem, die die Schüler*innen individuell beraten können und ihnen kompetent bei der Analyse ihrer Stärken und Schwächen zur Seite stehen. Obligatorische Zusatzveranstaltungen wie „Erfolgreich Präsentieren“ oder Assessmentcenter, Berufsmessen wie den Abi-Go-Tag u. a. im Haus ergänzen den bunten Strauß der Maßnahmen.

Da unser berufliches Gymnasium die Fachrichtung Wirtschaft abbildet, erhalten die Schüler*innen die Möglichkeit eines vertieften Einblicks in eine berufliche Sparte, können aber auf Grund der vielfältigen Maßnahmen auch in anderen Bereichen schnuppern.

Für dieses durchdachte und ausgeklügelte System der Studien- und Berufsorientierung ist die Richard-Müller-Schule jetzt mit dem Qualitätssiegel Berufsorientierung des Landes Hessen (OLoV) ausgezeichnet worden.