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Das Mobbing-Interventionsteam: Schnelle und professionelle Hilfe bei Mobbing

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

wenn Sie von Mobbing betroffen sind, dann wenden Sie sich bitte an Ihre Klassenleitung oder an andere Lehrkräfte, die in Ihrer Klasse unterrichten und denen Sie vetrauen! 

Sollten Sie Mobbing beobachten, werden Sie bitte aktiv und helfen Sie den Betroffenen!

Wir sind an unserer Schule sehr gut darauf vorbereitet, das Mobbing zu beenden und die Situation für Sie zu verbessern.

Um Betroffenen schnell, diskret und wirksam zu helfen, gibt es an unserer Schule das Mobbing-Interventionsteam (MIT).

Das Mobbing-Interventionsteam besteht aus geschulten Lehrkräften (Frau Kehl, Frau Romstadt und Herr Daube), den Sozialpädagoginnen und den Beratungslehrkräften. Wir sind die zentrale Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, die selbst von Mobbing betroffen sind oder beobachten, dass andere Hilfe und Rückhalt benötigen.

Unsere Aufgaben:

  • Schnelle Unterstützung im Ernstfall: Wir greifen ein, wenn systematisches Ausgrenzen, Abwerten oder Belästigen stattfindet.
  • Erprobte Interventionsmethoden: Wir arbeiten mit strukturierten Methoden (No Blame Approach, Farsta-Methode), um die Mobbingsituation zu beenden.
  • Prävention und Beratung: Wir beraten Schulklassen, Lehrkräfte und Eltern präventiv.

Unser Grundsatz: Vertraulichkeit auf Augenhöhe

Ein Erstgespräch mit dem Interventionsteam verpflichtet Sie zu nichts. Wir hören Ihnen zu und besprechen gemeinsam, welche Schritte gegangen werden – nichts geschieht ohne deine Zustimmung.

  • Vertraulichkeit: Alle Gespräche unterliegen dem Datenschutz und werden vertraulich behandelt.
  • Keine Verurteilung: Ziel unserer Arbeit ist es, die Situation nachhaltig zu stoppen und den Frieden in der Gemeinschaft wiederherzustellen, anstatt Schuldige an den Pranger zu stellen.

Sie sind betroffen oder haben etwas beobachtet? So erreichen Sie uns:

Warte nicht ab – Mobbing hört selten von alleine auf. Sie können sich jederzeit vertrauensvoll an uns wenden:

  • E-Mail: silvia.kehl@richard-mueller-schule.de
  • Persönlich: Sprechen Sie uns direkt im Schulalltag an oder wenden Sie sich zuerst an Ihre Klassenleitung, den Verbindungslehrer (Herr Roth) oder die Schulsozialarbeit (Vollzeitschulformen: Frau Weber, Berufsschule: Frau Demir)

Anti-Mobbing-Konvention

Die Gesamtkonferenz, die Schulkonferenz und die Schülerschaft haben die nachfolgende Mobbing-Konvention verabschiedet.

Die Schulgemeinde möchte somit zum Ausdruck bringe, dass Sie Mobbing in Ihren Reihen nicht duldet.

Anti-Mobbing-Vereinbarung

Wir verstehen uns als eine Schulgemeinde, deren Mitglieder - Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, nicht-pädagogisches
Personal - wertschätzend und fair miteinander umgehen. Aus diesem Grundverständnis ergeben sich für uns folgende Regeln: 

Wir reden grundsätzlich miteinander und nicht übereinander.

  • Wir beteiligen uns nicht an der Entstehung und Verbreitung von Gerüchten.
  • Wir benutzen im Umgang miteinander keine Schimpfworte, Bezeichnungen, Gesten oder zeigen Verhaltensweisen, die andere demütigen.
  • Wir verbreiten keine fragwürdigen, einseitigen und entwürdigenden Dinge über andere - weder in Wort, Schrift oder Bild noch im Gespräch, per Handy oder im Internet. 

Wir achten einander und respektieren die Eigenheiten des anderen.

  • Wir schikanieren niemanden und werten niemanden ab, sei es auf Grund seines Geschlechts, seiner Herkunft, seiner Nationalität, seiner Hautfarbe, seines Glaubens oder seiner Überzeugungen.
  • Wir machen uns nicht über das Aussehen, das Verhalten und/oder die Fehler anderer lustig.
  • Wir laden jeden ein, seine Meinung, seine Kritik und seine Wünsche zu äußern und respektieren diese, auch wenn wir sie nicht teilen können.

Wir halten als Schul- und Klassengemeinschaft zusammen.

  • Wir respektieren und wertschätzen den Einzelnen und sehen in ihm einen Teil des Ganzen.
  • Wir ignorieren niemanden und grenzen niemanden aus unserer Gemeinschaft aus.

Wir dulden kein Mobbing.

  • Wir verpflichten uns, gegen Mobbing vorzugehen, wo wir dies beobachten.
  • Wir werden aktiv, wenn andere Rückhalt und Hilfe brauchen. 
  • Wir ermutigen Mobbing-Betroffene - auch die, die per Handy oder Internet terrorisiert werden - die Demütigungen zu melden und ggf. anzuzeigen und unterstützen die Betroffenen dabei.