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„Erst informieren, dann einmischen und Verantwortung übernehmen“

62 Absolventinnen und Absolventen des beruflichen Gymnasiums  erhielten das Abiturzeugnis

Die sieben Jahrgangsbesten (mit einer Eins vor dem Komma) wurden mit einem Buchpräsent geehrt, eingerahmt von Abteilungsleiter Hubert Krah und Schulleiterin Claudia Hümmler-Hille (von links,: Leon Wess, Milena Fladung, Alina Hoßfeld, Katharina Uebe, Laetitia Schellenberger, ,Gwendolin Schneider und Niklas Michel.

Lob und Anerkennung wurde den 62 jungen Menschen zuteil, die am beruflichen Gymnasium (Fachrichtung Wirtschaft) der Richard-Müller-Schule das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erhielten. Aber es gab auch mahnende Worte angesichts einer oftmals von Oberflächlichkeit und Desinformation geprägten Gesellschaft.

Schulleiterin Oberstudiendirektorin Claudia Hümmler-Hille hob in ihrer Begrüßung einerseits das große Engagement des Abiturjahrgangs hervor, vor allem bei der Positionierung als europafreundliche Schule. Sie warnte aber vor dem erkennbaren Trend, sich populistischen Strömungen hinzugeben und in eine Social-Media-Welt abzugleiten, die von unzureichender Information und Verrohung des Umgangs mit Andersdenkenden geprägt sei. Hümmler-Hille forderte die jungen Menschen auf, sich einzumischen und Probleme verantwortungsvoll zu lösen, sich jedoch vorher erst gewissenhaft zu informieren.

Ähnlich äußerte sich auch der diesjährige Festredner Dr. Stefan Zimmermann, der vor 25 Jahren sein Abitur am Wirtschaftsgymnasium ablegte. Sein Rat: „Bewahren Sie das Gefühl für das, was Sie nicht wissen und berücksichtigen Sie das bei Ihrer Meinungsäußerung.“ Ungewöhnlich war sein Vorbild, Astrid Lindgrens Kinderbuchfigur „Michel aus Lönneberga“, aus dessen Verhalten und Charakter er seine Ratschläge für einen erfolgreichen Lebensweg entwickelte, darunter die Lust, den Dingen auf den Grund zu gehen, auch mal ungewöhnlich und kreativ zu denken, dabei aber stets den Mitmenschen im Blick zu haben.

Der Abteilungsleiter des beruflichen Gymnasiums, Studiendirektor Hubert Krah, war sich sicher, dass dem 52. Abiturjahrgang der Richard-Müller-Schule genügend Wissen und Kompetenzen mitgegeben wurden, um Dinge kritisch zu reflektieren und so nicht populistischen Tendenzen anheimzufallen. Die Leitbegriffe „amicitia, scientia, diakonia“ (Freundschaft, Wissenschaft, Dienstbereitschaft) sollten Hilfestellung im Leben bieten. Krah betonte, dass am Wirtschaftsgymnasium längst nicht nur in monetären Größen gedacht werde, sondern man die Förderung der gesamten Persönlichkeit im Blick habe. So spiele neben der Schulung von Präsentationstechniken beispielsweise die der Teamfähigkeit ebenso eine Rolle.

Nach der Überreichung der Zeugnisse durch die Tutoren Daniela Röder, Tanja Steinbach und Matthias Stenzel hielt Abdullah Mulaj als Schülersprecher und Vertreter des diesjährigen Abiturjahrgangs Rückschau auf die gemeinsame Schulzeit, in der viele Freundschaften entstanden seien. Dem Dank an alle Verantwortlichen in der Schule schloss sich auch Elternvertreter Stefan Schöppner an.

Eine besondere Ehrung erfuhren die sieben Jahrgangsbesten (alle mit einer Eins vor dem Komma): Niklas Michel, Gwendolin Schneider, Laetitia Schellenberger, Katharina Uebe, Alina Hoßfeld, Milena Fladung und Leon Wess. Laetitia Schellenberger wurde darüber hinaus für ihre herausragenden Leistungen im Fach Chemie mit einem Preis der „Gesellschaft der deutschen Chemiker“ geehrt.

Musikalisch bereichert wurde die Feier durch Lilly Schumacher (Klavier und Gesang) sowie Zidan Tami (Violine). Der Kurs Darstellendes Spiel (Leitung Torsten Schumacher) beeindruckte mit einer Szene zum Thema „Mobbing“.  Ein würdevoll gestalteter ökumenischer Gottesdienst in der St.-Paulus-Kirche ging der Zeugnisfeier voran. Zu der Feier eingeladen waren auch Ehemalige, die vor 25 bzw. 50 Jahren ihr Abitur an der Richard-Müller-Schule abgelegt hatten.

Lob und Anerkennung wurde den 62 jungen Menschen zuteil, die am beruflichen Gymnasium (Fachrichtung Wirtschaft) der Richard-Müller-Schule das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife erhielten. Aber es gab auch mahnende Worte angesichts einer oftmals von Oberflächlichkeit und Desinformation geprägten Gesellschaft.

Schulleiterin Oberstudiendirektorin Claudia Hümmler-Hille hob in ihrer Begrüßung einerseits das große Engagement des Abiturjahrgangs hervor, vor allem bei der Positionierung als europafreundliche Schule. Sie warnte aber vor dem erkennbaren Trend, sich populistischen Strömungen hinzugeben und in eine Social-Media-Welt abzugleiten, die von unzureichender Information und Verrohung des Umgangs mit Andersdenkenden geprägt sei. Hümmler-Hille forderte die jungen Menschen auf, sich einzumischen und Probleme verantwortungsvoll zu lösen, sich jedoch vorher erst gewissenhaft zu informieren.

Ähnlich äußerte sich auch der diesjährige Festredner Dr. Stefan Zimmermann, der vor 25 Jahren sein Abitur am Wirtschaftsgymnasium ablegte. Sein Rat: „Bewahren Sie das Gefühl für das, was Sie nicht wissen und berücksichtigen Sie das bei Ihrer Meinungsäußerung.“ Ungewöhnlich war sein Vorbild, Astrid Lindgrens Kinderbuchfigur „Michel aus Lönneberga“, aus dessen Verhalten und Charakter er seine Ratschläge für einen erfolgreichen Lebensweg entwickelte, darunter die Lust, den Dingen auf den Grund zu gehen, auch mal ungewöhnlich und kreativ zu denken, dabei aber stets den Mitmenschen im Blick zu haben.

Der Abteilungsleiter des beruflichen Gymnasiums, Studiendirektor Hubert Krah, war sich sicher, dass dem 52. Abiturjahrgang der Richard-Müller-Schule genügend Wissen und Kompetenzen mitgegeben wurden, um Dinge kritisch zu reflektieren und so nicht populistischen Tendenzen anheimzufallen. Die Leitbegriffe „amicitia, scientia, diakonia“ (Freundschaft, Wissenschaft, Dienstbereitschaft) sollten Hilfestellung im Leben bieten. Krah betonte, dass am Wirtschaftsgymnasium längst nicht nur in monetären Größen gedacht werde, sondern man die Förderung der gesamten Persönlichkeit im Blick habe. So spiele neben der Schulung von Präsentationstechniken beispielsweise die der Teamfähigkeit ebenso eine Rolle.

Nach der Überreichung der Zeugnisse durch die Tutoren Daniela Röder, Tanja Steinbach und Matthias Stenzel hielt Abdullah Mulaj als Schülersprecher und Vertreter des diesjährigen Abiturjahrgangs Rückschau auf die gemeinsame Schulzeit, in der viele Freundschaften entstanden seien. Dem Dank an alle Verantwortlichen in der Schule schloss sich auch Elternvertreter Stefan Schöppner an.

Eine besondere Ehrung erfuhren die sieben Jahrgangsbesten (alle mit einer Eins vor dem Komma): Niklas Michel, Gwendolin Schneider, Laetitia Schellenberger, Katharina Uebe, Alina Hoßfeld, Milena Fladung und Leon Wess. Laetitia Schellenberger wurde darüber hinaus für ihre herausragenden Leistungen im Fach Chemie mit einem Preis der „Gesellschaft der deutschen Chemiker“ geehrt.

Musikalisch bereichert wurde die Feier durch Lilly Schumacher (Klavier und Gesang) sowie Zidan Tami (Violine). Der Kurs Darstellendes Spiel (Leitung Torsten Schumacher) beeindruckte mit einer Szene zum Thema „Mobbing“.  Ein würdevoll gestalteter ökumenischer Gottesdienst in der St.-Paulus-Kirche ging der Zeugnisfeier voran. Zu der Feier eingeladen waren auch Ehemalige, die vor 25 bzw. 50 Jahren ihr Abitur an der Richard-Müller-Schule abgelegt hatten.

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